… und hier gehts zur neuen Weinworte-Adresse.
Für Werbung an Endverbraucher gelten ab September neue Regeln zum Datenschutz.
Die Verwendung personenbezogener Daten für Zwecke der Werbung bedarf in Zukunft grundsätzlich der Einwilligung des Betroffenen.
Bisher müssen Verbraucher ausdrücklich widersprechen, wenn sie keine Werbung im Briefkasten wünschen. Ein strenges Opt-in statt opt-out-Verfahren analog zum Telefon- und E-Mail-Marketing wird es trotzdem nicht geben – dank einiger Ausnahmen.
Das Einverständnis des Kunden muss nicht vorliegen, wenn der Absender (in eigener Sache) klar erkennbar ist. Hat ein Unternehmen sich aus öffentlichen Telefon- oder Branchenverzeichnissen selbst einen Verteiler erstellt und benutzt diesen für eigene Angebote, ist das erlaubt. Ebenfalls dürfen zugekaufte oder gemietete Adressen verwendet werden. Woher die Adressen stammen, müssen die Versender von Werbung allerdings künftig offenlegen.
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Vivienne Westwood ist erschienen. Prince auch. In Leder und Seide gehüllt – bei Kraken Opus. Jetzt arbeitet der Luxus-Verlag am vermutlich teuersten Weinbuch der Welt. Der „Wine Opus“ soll rund eine Million Dollar kosten – ein echtes Schwergewicht: 1,5 Quadratmeter Papier, 30 Kilo, 100 Weingüter. Ein Team von 48 Sommeliers erstellt eine Liste von 300 Kandidaten, aus denen sie die Top 100 der Wein-Welt-Elite küren.
Das Projekt „Vereinigte Weinnation“ wurde ins Leben gerufen von Karl Fowler, einem ehemaligen Goldman Sachs Banker. Die limitierte Edition umfasst 100 Exemplare, ein Viertel sei bereits vorbestellt. Nicht verkaufte Bücher will Fowler bei Sotheby’s versteigern. Im Preis enthalten ist je eine Kiste Wein der porträtierten Weingüter. Das allein sei laut Herausgeber schon ein Grund, zuzuschlagen – schließlich überspringt man so die Warteliste einiger Châteaux.
Zu viel Zaster für ein Weinbuch? Für kleinere Geldbeutel offeriert der Verleger auch einiges. Vergleichsweise billig ist der offizielle Tribut an den King of Pop. Das Leben von Michael Jackson, ausgebreitet auf 400 Seiten, kostet 330 U$. In der Vororder gar nur die Hälfte. Für 240.000 Wörter über die „göttliche Hand“ Maradonas muss man 3.000 U$ hinblättern.
Das Londoner Restaurant L’Anima lässt seine Gäste bei der Weinauswahl entscheiden. Drei professionelle Verkosterteams wählen aus einer Reihe von Weinen ihre Favoriten aus jeder Kategorie. In einem kurzen Video begründen sie ihre Entscheidung und diskutieren diese auf Twitter. Anschließend sind die Twitterer aufgerufen, für ein Team abzustimmen. Die drei ermittelten Siegerweine ergänzen künftig die Weinkarte des Restaurants.
Sie wollen sich scheiden lassen, aber Sie sind kein Meister großer Worte? Schenken Sie Ihrer zukünftigen Ex eine Flasche von diesem Wein. Den Rest erledigt der Anwalt.
gesehen bei sourgrapes
Jubel im Schloss Proschwitz: 16 von 17 angestellten Weinen erhielten bei der Landesweinprämierung 2009 eine Medaille, berichtet SZ-Online. Besonders stolz sind die Sachsen, dass der Riesling Kabinett und die Weißburgunder Spätlese aus der Einzellage Kloster Heilig Kreuz auf dem Goldtreppchen landeten. Die Weinfläche links der Elbe brachte 2008 den ersten Ertrag.

Wie wichtig ist das Probieren vor dem Weinkauf, fragt die Weinkademie Berlin in einer aktuellen Umfrage. Das Zwischenergebnis zeigt schon jetzt deutlich, dass die meisten Abstimmer den Probeschluck für sehr wichtig halten. Unterschiedlich ist die Menge der offenen Flaschen – während Jacques’ Weindepot mit über 200 Weinen zur Verkostung wirbt, offerieren die Vino-Weinmärkte eine Auswahl von 30 Flaschen. Egal wie umfangreich der Verkostungstresen bestückt ist, stellt sich die Frage nach einem passenden System für den Probeausschank. mehr lesen…
Pasta, Olivenöl oder Schokolade offeriert heute beinahe jeder Weinhändler, der etwas auf sich hält. Zauberworte wie Cross-Selling und Themenwelten locken neue Zielgruppen über die eigene Schwelle. Nur bei einer Sache hat das nie richtig funktioniert: Bücher mutieren oft genug zu Pennern im Weinladen. Jetzt soll anders herum ein Schuh draus werden. mehr lesen…
Das Autoradio dudelt leise, italienischer Kuschelrock oder so. Die Abendsonne gibt sich alle Mühe, doch sie kommt nicht recht an gegen meine Urlaub-zu-Ende-Stimmung. „Machen Sie sich ein Glas Rotwein auf“, säuselt die Musiktante meines Lieblingssenders, „wir spielen die perfekten Hits dazu.“ Klasse Idee, als Beifahrer könnte ich mir tatsächlich einen guten Schluck genehmigen. Wein haben wir schließlich genügend im Kofferraum. Es scheitert allein am passenden Werkzeug: Wie in aller Welt bekomme ich ein Glas Wein auf?

